Juni 30, 2009

Arme Unternehmer!

Wieder mal lustiges aus dem Wirtschaftsteil des Luxemburger Wort: Deloitte und die Fiducaire Générale de Luxembourg leisten ihren "Beitrag, anderen in der Krise zu helfen", indem sie den notleidenden und überforderten Unternehmern helfen, staatliche Subventionen an Land zu ziehen, von deren Existenz die Unternehmer wohl noch nichts wussten:
"Tatsächlich gibt es derzeit 67 [!] Programme, von denen kleine und mittlere Unternehmen profitieren können. Die Facette reicht von Investitionshilfen über Mittel für die Umwelt, Forschung, Weiterbildung, Übernahme und Erhalt der Arbeitsplätze. Hinzu kommt noch das seit Mai gültige Konjunktur-Paket. Und wenn gar nichts mehr geht, gibt es immer noch die "Aide de minimis", die bis zu 200000 Euro betragen kann. 'Für ein kleines Unternehmen ist der Zeitaufwand für die Prüfung all dieser Mittel viel zu groß' weiß Meyers [Wirtschaftsprüfer der Fiduciaire Générale] aus Erfahrung.".
Seltsam also, dass die Unternehmerverbände, die sonst so auf Bürokratieabbau und Sanierung der Staatsfinanzen pochen, nicht den Dickicht des "Förder-Dschungels" ein wenig lichten wollen, sondern sich demnächst am liebsten dafür bezahlen lassen wollen, dass sie überhaupt neue Leute einstellen (die sogenannten Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, bei denen der staatliche Beschäftigungsfonds die Hälfte beilegt, sprechen ja schon eine deutliche Sprache).

Juni 28, 2009

Aus der Rubrik: es war nicht alles schlecht

Feeling B - Lied von der unruhevollen Jugend

Juni 27, 2009

Dies und das

Heute nur ein paar lesenswerte Links aus der schönen, weiten Welt des Internets:
- Roderick T. Long und Daniel zum Medien-Overkill anlässlich des Todes von Michael Jackson.
- Eine (bislang) vier Teile umfassende individualanarchistische Kritik am Anarchokommunismus von Ken Knudson bringt Wendy McElroy: Teil 1, 2, 3, 4.
- JayJay berichtet über die gestrige Demo an der Gëlle Fra.
-Thomas Eppinger über Jubelperser.
- Ein Interview mit den Machern von El Libertario auf Infoshop.

Update: Teil 5 und Teil 6 der Polemik von Knudson.

Juni 25, 2009

Faule Kredite sollen den Mittelstand retten

In den letzten Tagen wurde die Gründung der "Northstar Europe S.A." als Joint-Venture des kanadischen "Finanzdienstleister" Northstar Trade Finance, der staatlichen Investitionsbank SNCI und dem ebenfalls staatlichen Kreditversicherer Office du Ducroire quer durch den luxemburger Blätterwald als wirksame Hilfe für die schwer gebeutelten, exportorientierten mittelständischen Unternehmen Europas im Allgemeinen und Luxemburgs im Besonderen gefeiert. Das Luxemburger Wort vom 20. Juni 2009 berichtet ausführlicher über die Vorgehensweise der neuen Gesellschaft:
"Ein Luxemburger Unternehmen will einer ägyptischen Firma eine Maschine verkaufen, [hier fehlt offensichtlich ein: diese] hat aber nicht genügend Geld. Das benötigte Kapital leihen sich die Ägypter bei Northstar Europe, das den luxemburgischen Exporteur bezahlt. Northstar leiht sich das Geld bei Banken, die den Kredit über den SNCI refinanzieren können. Versichert wird der Kredit beim Ducroire, das sich wiederum selbst rückversichert."
D.h. ganz nach dem Modell des berüchtigten Derivate-Handels setzt Northstar keinerlei eigenes Kapital ein, sondern verkauft bloss Kredite weiter, die er woanders aufgenommen hat, und die noch dazu vom Staat refinanziert werden sollen. Dabei bietet die öffentliche Hand gleich eine doppelte Absicherung, da sie neben der Refinanzierung gegenüber den Banken zugleich auch noch die Versicherung beim Zahlungsausfall zu leisten hat. Dem Luxemburger Unternehmen kann es also in letzter Instanz egal sein, ob sein ägyptischer Kunde zahlungsfähig ist, da der Luxemburger Staat ja sowieso einspringen wird. Dies lädt natürlich geradezu dazu ein, von vornherein völlig überhöhte Preise zu verlangen. Der Ägypter wiederum wird dadurch gezwungen, sich zu verschulden. Falls die Rückzahlung inklusive Zins und Zinseszins dann ausbleibt (das Office du Ducroire hat gerade erst über die "mangelnde Zahlungsmoral" seit Ausbruch der Krise geklagt), häufen sich bei den Banken, bei denen Northstar Kunde ist, die faulen Kredite (für die in letzter Instanz der Steuerzahler einzuspringen hat). Über die Gewinnmarge von Northstar bei der ganzen Chose schweigt sich das Luxemburger Wort wohlweislich aus.

Juni 24, 2009

Demo am Freitag

Die ASTI und die iranische Gemeinschaft in Luxemburg rufen zu einer Solidaritätsdemo mit der Demokratiebewegung im Iran auf. Stattfinden soll das Ganze am 26. Juni von 12 bis 14 Uhr an der Gëlle Fra.

Juni 23, 2009

Verantwortlicher für die Krise endlich gefunden

Ausgerechnet der keynesianische Vorzeigeökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman ist an allem Schuld, wie Lew Rockwell kürzlich enthüllt hat. Krugman hatte 2002 in einem Kommentar in der New York Times Alan Greenspan ans Herz gelegt, eine Immobilienblase als Gegengift zur Dot-com-Blase zu inszenieren:
"The basic point is that the recession of 2001 wasn't a typical postwar slump, brought on when an inflation-fighting Fed raises interest rates and easily ended by a snapback in housing and consumer spending when the Fed brings rates back down again. This was a prewar-style recession, a morning after brought on by irrational exuberance. To fight this recession the Fed needs more than a snapback; it needs soaring household spending to offset moribund business investment. And to do that, as Paul McCulley of Pimco put it, Alan Greenspan needs to create a housing bubble to replace the Nasdaq bubble."
Mehr darüber hier.

Juni 21, 2009

The times they are a-changin'

Ein Auftritt, wie er heute nicht mehr möglich wäre: das Golden Gate Quartet live im Blauen Bock 1977.

Geradezu ein Sinnbild für den Spagat der Bonner Republik, der alten BRD, zwischen Verwestlichung bzw. Amerikanisierung einerseits, und Muff von tausend Jahren andererseits.

Als Bonus noch ein Titel des Golden Gate Quartet von 1943, der bereits vier Jahre später nicht mehr politically correct war:

Juni 18, 2009

Von einer Theokratie zur nächsten

Während die iranische Theokratie gerade zwischen ihren inneren Widersprüchen zerrieben zu werden scheint (mal schauen wie's ausgeht), befindet sich eine andere Theokratie erst an ihrem Anfang.
Aber der neue Messias ist offenbar noch nicht ganz unfehlbar.

Juni 16, 2009

Live from Teheran

Hier nur ein paar Links zu Blogs direkt aus dem Iran bzw. von Iranern:
Revolutionary Road
Rotten Gods
Alireza ab
Iranian Woman
Global Voices: Iran

Die luxemburger "Blogosphere" scheinen die Geschehnisse ja kalt zu lassen, abgesehen vom Solidaritätsaufruf von ck auf L for Liberty. Geradezu gar nichts findet man bei Anarchisten und Libertären. Vielleicht liegt es daran dass es keine wirklich aktive libertäre Organisation im Iran zu geben scheint, wenn man linke Blogs wie La Bataille Socialiste, SB News und Entdinglichung vergleicht, die alle seit langem mit den iranischen Arbeiterkommunisten sympathisieren und in den letzten Tagen die Ereignisse im Iran zum Schwerpunkt der Blogaktivität gemacht haben.

Juni 15, 2009

30 Jahre Islamische Republik in 7 Minuten

Tarikhe Ma - Our History
(mit handlicher englischer Übersetzung. Vermutlich in der Nähe der "Volksmudschahidin" angesiedelt; weiß jemand mehr?)


Das "El pueblo unido..."-Sample in Verbindung mit Linkin Park, na, das hat doch mal was.

Juni 10, 2009

Kraken und Anti-Kraken

Angesichts der rezenten Debatte hier in Luxemburg über eine Hausbesetzung in Clausen vielleicht von Interesse: das holländische Modell des Kraken, sowie des Anti-Kraken, das allerdings kurz vor der Abschaffung steht:

Juni 04, 2009

Mai 30, 2009

I'm movin' on



Wegen meines Umzugs in der realen Welt wird dieses Blog in den kommenden Tagen ein wenig pausieren.

Keine Wahlempfehlung

JayJay empfehlt auf L for Liberty, man sollte, "wenn auch nur ein Name auf der gesamten Wahliste sympathisch ist, (...) den auch ankreuzen." Nun stehen eine ganze Reihe mir sympathische Namen, ja auch einige Freunde und Bekannte, auf den Listen für die Parlaments- und Europawahl kommenden Sonntag. Aber will ich denen wirklich wünschen, in ein Parlament reingewählt zu werden?

Erst vor kurzem hat hier in Luxemburg das trotzkistische Urgestein Alain Krivine über seine Erfahrungen als Europaparlamentarier berichtet; sein Bericht unterschied sich eigentlich nicht wesentlich von Proudhons Anmerkungen über seine Zeit in der Assemblée Nationale 1848-1849. Abstimmungen über Gesetzestexte bei denen sich nicht einmal ein Fünftel der Abgeordneten mit dem Text auseinandergesetzt hat, sofern sie denn überhaupt anwesend sind; Missbrauch von verschiedenen Privilegien auf Kosten des Steuerzahlers und Wählers, ohne dies in irgendeiner Weise zu hinterfragen; verbale Schaukämpfe zwischen Mehrheit und Opposition, von denen jeder weiss dass sie keinerlei Konsequenzen haben, und niemanden dazu bewegen, anders abzustimmen; eine allgemeine Entfremdung von der Wirklichkeit in der sich das Wahlvolk bewegt... Die Liste ist lang. Ein deutscher Bundestagsabgeordneter hat mir gegenüber mal erzählt, dass er in seiner rebellischen Jugend gegen den "parlamentarischen Kretinismus" schwadronierte, sich später aber als guter Demokrat von solchem Revoluzzergerede distanzierte, jedoch als Abgeordneter dann feststellen musste, dass wohl doch etwas dran war.

Schon während der Wahlkampagne hörte man oft genug, der oder die Betroffene hätte ja keine Zeit, weil gerade Wahlkampf usw. Dass die verschiedenen Kandidaten und Kandidatinnen zumeist von Idealismus getrieben werden, und durchaus ehrlich in ihrem Engagement sind, mag ja sein. Jedoch sehe ich zahllose andere, sinnvollere Möglichkeiten seinen Altruismus auszuleben, als durch Legiferieren, als durch das Streben nach Mehrheiten und der Überstimmung der Minderheit. Es gibt unendliche Möglichkeiten das Leben der Mitmenschen zu verbessern, ohne ihnen diese Verbesserungen per Gesetz aufzuzwingen. Werdet doch Forscher, Ärzte, Ingenieure, Architekten, Schriftsteller, Künstler, Programmierer, setzt euch für bessere Arbeitsbedingungen in eurem Betrieb ein, oder baut selber ein Unternehmen nach euren eigenen Vorstellungen auf!

Dementsprechend werde ich sicherlich keine Wahlempfehlung abgeben, auch nicht nach altem anarchistischem Brauch ("wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten" und so. Gähn...) dazu aufrufen, die Wahl zu boykottieren, das mag der Einzelne handhaben wie er lustig ist. Für mich steht nur fest: wichtiger als die Stimme abzugeben, ist es sie zu erheben, und nach dem alten Punk-Motto "Do it yourself" selber etwas zu tun, als darauf zu hoffen oder zu fordern, dass ein Volksvertreter dies übernimmt.

Mai 28, 2009

Das "LW" zum Tode Proudhons

In seiner Ausgabe vom 4. Februar 1865 interessiert sich das gute alte Luxemburger Wort mehr für die ausgebliebene letzte Ölung Proudhons als für den Verstorbenen (die Nachricht kam unter "Vermischtes"):



Quelle: "Numérisé par la Bibliothèque nationale de Luxembourg, http://www.eluxemburgensia.lu/"(unbedingt empfohlen!)

Mai 26, 2009

Kann Marx zum Verständnis der aktuellen Wirtschaftskrise beitragen? (Number 7 in a series)

(Résumé der früheren Folgen hier.)

Weniger als für den Grund des Ausbruchs der Krise, interessiert Marx sich im ausführlichsten der drei Briefe an Danielson, dem Schreiben vom 10. April 1879, insbesondere für die bis dahin unerhörte globale Ausbreitung der Krise. Für Marx ist es die Entwicklung der Eisenbahnen, die erst die Grundlage hierfür schufen, gewissermaßen die Krise auf Schienen in die Welt hinaus trugen.

Die Eisenbahn ist zunächst für Marx ein Kommunikationsmittel, und zwar das Kommunikationsmittel, das den "modernen Produktionsmitteln" entspricht (könnte man hier als Analogie das WorldWideWeb als Grundlage für die ebenso globale Ausbreitung der jetzigen Krise sehen?), zugleich der Ausgangspunkt für die Schaffung von "riesigen Aktiengesellschaften", "angefangen mit Bankgesellschaften", für einer nie da gewesene "Konzentration des Kapitals", verbunden mit einer "mächtigen Steigerung der kosmopolitischen Aktivität des Leihkapitals". Für Marx bietet sich der Weltmarkt des Jahres 1879 ganz ähnlich dar, wie er der öffentlichen Meinung von heute erscheint, als "Netzwerk finanziellen Schwindels und gegenseitiger Verschuldung, der kapitalistischen Form 'internationaler' Brüderlichkeit".

Jedoch sieht Marx als Schöpfer dieses Netzwerks weniger den "freien Markt", sondern durchaus staatliche Intervention zugunsten der großen Eisenbahngesellschaften, wie er gleich im Anschluss darlegt:
"In allen Staaten, mit Ausnahme Englands, wurden die Eisenbahngesellschaften durch die Regierungen auf Kosten der Staatskasse bereichert und großgezogen. In den Vereinigten Staaten bekamen sie außer ihrem Profit einen großen Teil des Staatslandes als Geschenk, und zwar nicht nur das zum Bau der Eisenbahnlinien erforderliche, sondern darüber hinaus viele Meilen Land auf beiden Seiten der Linien, mit Wäldern, usw. So wurden sie die größten Grundeigentümer, da natürlich die kleinen einwandernden Farmer derart gelegenes Land bevorzugten, um sich bequeme Transportmöglichkeiten für ihre Produkte zu sichern." (alle Zitate aus MEW, 34, S.373).

Vergleiche zu diesen Betrachtungen auch Murray N. Rothbard in "The Origins of the Federal Reserve", demzufolge die staatlich geförderten Eisenbahnkartelle geradezu die Grundlage für die Herausbildung des durch enge Verknüpfungen zwischen politischem und wirtschaftlichem Establishment geprägten Kapitalismus des 20. Jahrhunderts bildeten. (wird fortgesetzt).

Weil nicht gewesen sein kann, was nicht gewesen sein darf

Fünf Tage nach der Enthüllung, dass der Mörder Benno Ohnesorgs Mitglied der SED war und in Diensten des MfS stand (wenngleich er diese Tat wohl nicht im Auftrag der StaSi begang), lässt sich auch das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Luxemburgs, die Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, dazu herab, dies in Form eines Leitartikels zu kommentieren. Auszug:

"Der Jahrestag des Grundgesetzes der BRD wurde in der Geschichte des westdeutschen Separatstaates nie gefeiert, wahrscheinlich deshalb, weil man es dem Staat und dem Volk - ohne Letzteres zu fragen - einfach von oben übergestülpt hatte. Der 60. Jahrestag dieses demokratiefernen Aktes sollte aber nun unbedingt gefeiert werden. Also liess man ein paar Millionen springen, kein Problem in der aktuellen Krise, im im Zentrum der deutschen Hauptstadt ein 'Volksfest' zu veranstalten und den obersten Grüssaugust der Nation, den deutschen Bundespräsidenten mit einer getürkten Wahl im Amt zu bestätigen. Und da man die Verwalter und Interpreten der alten Akten des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ohnehin mit etlichen Millionen alimentiert, wurden sie flugs beauftragt, mal wieder einen kleinen Skandal aus dem Zylinder zu zaubern.

Und die wurden auftragsgemäss auch 'fündig', indem sie 'herausfanden', dass der Westberliner Polizist Kurras, also der, der sich im Juni '67 von dem unbewaffneten Studenten Benno Ohnesorg derartig bedrängt fühlte, dass er ihn in Notwehr erschiessen musste, dass also jener Todesschütze angeblich inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes und zudem auch noch Mitglied der SED gewesen sein soll. (...)

Und den professionellen Geschichtsumschreibern vom Schlage eines Hubertus Knabe gibt die 'Entdeckung' die tolle Gelegenheit, wieder einmal DDR, SED und 'Stasi' für alles Unheil in der Welt verantwortlich zu machen. Wahrscheinlich wird man demnächst herausfinden, dass der Polizist, der 1952 in Essen den jungen Kommunisten Phillipp Müller erschoss, heimlich Mitglied der KPD war. Und auch der Attentäter von Sarajevo im Juni 1914 war ein Agent der 'Stasi'... Und ganz sicher auch einer von denen, die einst einen gewissen Jesus ans Kreuz nagelten. (...)"

Mai 21, 2009

Himmelfahrt

Die ersten zehn Minuten aus Magmas De Futura, live in Paris 1977.

Mai 19, 2009

Reiseempfehlung für (Rechts-)Libertäre

Le ridicule tue.

Deux couplets apocryphes de L'Internationale, tombés en oubli pour des raisons évidentes:
Il avait de belles moustaches
Le sourcil noir le regard clair
Un peu bourru un peu bravache
Pour nous c’était presque un père
Joli cœur sous une peau d'vache
Grand cœur sans en avoir l'air
Révolutionnaire sans tâche
Oui Staline est exemplaire

Ouvre bien tes yeux, camarade
Et vois où sont les renégats;
Sors du brouillard, de cette rade,
Rejoins tes frères de combat !
Crie : À bas le révisionnisme,
À bas les mystificateurs !
Vive le marxisme-léninisme,
Notre idéal libérateur !