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Dezember 09, 2013

171 Jahre Pëtr Alekseevič Kropotkin

"Wenn wir durch Beispiele zu zeigen versuchen, daß die Menschen heute schon trotz der Ungleichheit, die in der Organisation der gegenwärtigen Gesellschaft vorherrscht, sich sehr wohl verständigen können und zwar ohne die Intervention einer Autorität - vorausgesetzt nur, daß sich ihre Interessen nicht diametral zuwiderlaufen - so sollen wir auch keineswegs die Einwürfe, die dagegen erhoben werden, unberücksichtigt lassen.

Alle diese Beispiele haben ihre fehlerhafte Seite; denn es ist augenblicklich unmöglich, eine einzige Organisation anzuführen, die nicht auf der Ausbeutung des Schwachen durch den Starken, des Armen durch den Reichen beruhte. Aus diesem Grunde verfehlen auch nicht die Staatssozialisten, mit der sie kennzeichnenden Logik uns entgegenzuhalten: 'Ihr seht also wohl, daß die Intervention des Staates notwendig ist, um dieser Ausbeutung ein Ende zu machen'.

Ungeachtet der Lehren der Geschichte verschweigen sie uns, daß gerade der Staat wesentlich dazu beiträgt, diesen Stand der Dinge zu erschweren, indem er das Proletariat schaffen hilft und widerstandsunfähig seinen Ausbeutern überliefert. Und sie werden auch die einfache Schlußfolgerung zu ziehen vergessen, nämlich die, daß es unmöglich ist, die Ausbeutung zu beseitigen, so lange deren vornehmliche Ursachen, das individuelle Kapital und das Elend, künstlich für zwei Drittel der Bevölkerung durch den Staat aufrecht erhalten, weiter bestehen bleiben.

Hinsichtlich des Einvernehmens zwischen den Eisenbahngesellschaften werden sie voraussichtlich folgendes sagen: 'Seht Ihr denn nicht, wie die Eisenbahngesellschaften ihre Angestellten und die Reisenden drücken und schlecht behandeln! Es bedarf der Intervention des Staates, um die Öffentlichkeit zu schützen'.

Aber haben wir es nicht gesagt und wie viele Male wiederholt, daß es, solange es Kapitalisten geben wird, auch Mißbräuche dieser Art geben wird. Gerade der Staat - der vermeintliche Wohltäter, ist es, welcher den Gesellschaften diese furchtbare Macht gegeben hat, welche sie heute besitzen. Hat er ihnen nicht die Konzessionen, die Monopole geschaffen? Hat er nicht seine Truppen gegen die Angestellten der Eisenbahnen gesandt, wenn diese sich in Streiks befanden? Und in der ersten Zeit ihres Bestehens - dieses sieht man heute noch in Russland – hat er da nicht das Privilegium dieser Gesellschaften soweit ausgedehnt, daß es der Presse verboten wurde, Eisenbahnunglücksfälle zu erwähnen, damit deren Aktien, für die er gebürgt, nicht entwertet wurden? Hat er nicht tatsächlich das Monopol begünstigt, welches die Vanderbilts wie die Polyakoffs, die Direktoren des P. L. M. und diejenigen der Gotthardbahn 'zu den Königen der Zeit' gemacht hat?

Wenn wir also das stillschweigend erzielte Einvernehmen zwischen den Eisenbahnkompagnien als Beispiel anführten, so geschah es nicht, um ein Ideal einer technischen Organisation zu geben. Es geschah, um zu beweisen, daß, wenn die Kapitalisten, ohne ein anderes Ziel zu haben als ihre Profite auf Kosten der Gesamtheit zu vermehren, dazu gelangen können, die Eisenbahnen auszubeuten und zwar ohne daß sie zu diesem Zwecke ein internationales Bureau gründen - die Arbeitergenossenschaften es ebenso gut, wenn nicht besser, können werden, ohne einen europäischen Eisenbahnminister zu ernennen.

Ein anderer Einwurf, scheinbar ernsterer Natur, ist folgender. Man könnte sagen, daß die Vereinbarung, von der wir sprechen, keineswegs eine freie ist, daß die großen Kompagnien den kleinen die Gesetze vorschreiben. Man könnte z. B. jene reiche Kompagnie erwähnen, welche die Reisenden, die von Berlin nach Basel wollen, zwingt, über Köln oder Frankfurt zu fahren, anstatt die Strecke über Leipzig zu benutzen; eine andere, welche, um einflußreichen Aktionären Vorteile zu verschaffen (bei weiten Strecken) die Waren einen Umweg von 200 Kilometern machen läßt; eine dritte schließlich, die darauf ausgeht, Sekundärlinien zugrunde zu richten. In den Vereinigten Staaten werden die Reisenden und die Waren vielfach auf den unwahrscheinlichsten Strecken befördert, damit die Dollars in die Tasche eines Vanderbilts fließen.

Unsere Antwort darauf ist die gleiche. Solange das Kapital besteht, wird das Großkapital stets das kleine unterdrücken. Doch diese Unterdrückung resultiert nicht allein aus dem Kapital. Gerade mit der Hilfe des Staates, mittels des durch den Staat zu ihren Gunsten geschaffenen Monopols, unterdrücken die großen Kompagnien die kleinen.

Marx [im Englischen:
"The early English and French Socialists have shown"!?] hat uns in trefflicher Weise gezeigt wie die englische Gesetzgebung alles getan, um die Kleinindustrie zu unterdrücken, den Bauern dem Elend zu überliefern und den großen Industriellen ganze Bataillone von Barfüßlern zuzuführen, die gezwungen waren, für den Spottlohn, den man ihnen bot, zu arbeiten. Ebenso verhält es sich mit der Gesetzgebung bezüglich der Eisenbahnen. Strategische Linien, subventionierte Linien, Linien mit dem Monopol der internationalen Post, alle diese Einrichtungen sind geschaffen worden im Interesse der großen Herren der Finanz. Wenn Rothschild - der Gläubiger der gesamten europäischen Staaten - sein Kapital in irgend eine Eisenbahn steckt, so wissen es seine getreuen Diener, die Minister, meist zu arrangieren, daß er auch seinen Vorteil dabei findet.

In den Vereinigten Staaten - dieser Demokratie, welche uns die autoritären Sozialisten vielfach als ein Ideal hinstellen - herrscht der furchtbarste Schwindel in allem, was Eisenbahnen heißt. Wenn diese oder jene Kompagnie ihre Konkurrenten durch einen erniedrigten Tarif ruiniert hat, so bereichert sie sich sicherlich auf der anderen Seite an den Ländereien, die ihr der Staat auf Grund von Bestechungen überläßt. Die Dokumente, die über den amerikanischen Getreidehandel veröffentlicht worden sind, haben uns gezeigt, welchen Anteil der Staat bei dieser Ausbeutung des Schwachen durch den Starken hatte.

Es sei hier noch einmal gesagt, der Staat hat die Macht des Großkapitals verzehnfacht, verhundertfacht. Und wenn wir sehen, daß es den Vereinigungen der Eisenbahnkompagnien (ebenfalls eine Frucht der freien Vereinbarung) bisweilen gelingt, die kleinen Kompagnien gegen die großen zu schützen, so müssen wir umsomehr die innerliche Kraft dieses Prinzips der freien Vereinbarung bewundern, welche dies gegenüber der Allmacht des vom Staate unterstützten Großkapitals möglich macht.

In der Tat, die kleinen Kompagnien leben trotz der Parteilichkeit des Staates für das Großkapital. Wenn wir in Frankreich - dem Lande der Zentralisation - nur fünf oder sechs große Kompagnien sehen, so zählt man in Großbritannien mehr als 100 Kompagnien, die sich in wunderbarer Weise zu verständigen wissen und sicherlich besser für einen schnellen Transport der Reisenden und der Waren organisiert sind, als die deutschen und französischen Eisenbahnen.

Übrigens liegt auch hier gar nicht der Kernpunkt. Das Großkapital, vom Staate begünstigt, kann stets, da es sich im Vorteil befindet, das Kleinkapital vernichten. Was uns beschäftigt, ist folgendes: Die Vereinbarung zwischen Hunderten von Kompagnien, denen die Eisenbahnen Europas gehören, hat sich direkt vollzogen, ohne die Intervention einer Zentralregierung, welche den verschiedenen Gesellschaften ein Gesetz vorschrieb: sie wird aufrecht erhalten mittels Kongressen, zusammengesetzt aus Delegierten, die miteinander diskutieren und ihren Auftraggebern nachher Vorschläge, aber keine Gesetze bringen. Es ist dies ein neues Prinzip, welches sich scharf von dem gouvernementalen Prinzip, dem monarchistischen oder republikanischen, dem absolutistischen oder parlamentarischen, unterscheidet. Es ist dies eine Neuerung, die sich heute in Europa Geltung verschafft, wenn auch noch schüchtern, der aber die Zukunft gehört."
Auszug aus "Die freie Vereinbarung" (1892, übernommen in Die Eroberung des Brotes); den gesamten deutschen Text findet man an verschiedenen Stellen im Internet, z.B. hier: http://www.syndikalismusforschung.info/kropotkin3.htm

November 26, 2013

Sic


Siehe auch:
"(...) the thought and action of Che Guevara keeps alive a libertarian stand within Cuban communism. Che Guevara has been hailed as the 'new Bakunin'. He certainly shared the anarchist confidence in the revolutionary potential of the peasantry and sought to create a co-operative society of workers and peasants in which work is transformed into 'meaningful play'. He was very critical of any bureaucracy which checked individual initiative. (...) Although Guevara was unable to overcome his admiration for strong leaders, the early years of the Cuban Revolution, when his influence was at its height, proved the most creative and original phase. Since his death in 1967, his legacy has not been forgotten and libertarian socialists still exist in Cuba who call for direct democracy and self-management."

Gelesen bei Peter Marshall, Demanding the Impossible. A history of Anarchism, erweitere Ausgabe 2008 (1), S.517-518. Sam Dolgoff, der im gleichen Kapitel zitiert wird, dürfte sich im Grabe umdrehen!
Eine etwas gelungere Annäherung an Sankt Che aus anarchistischer Sicht findet man hier: http://theanarchistlibrary.org/library/larry-gambone-saint-che-the-truth-behind-the-legend-of-the-heroic-guerilla-ernesto-che-guevara

Übrigens wird laut Eigenwerbung des Autors Noam Chomsky zu diesem Buch mit folgenden Worten zitiert: ""Demanding the Impossible is the book I always recommend when asked - as I often am - for something on the history and ideas of anarchism."...

(1) Die Erstauflage stammt von 1992. In der mir vorliegenden Ausgabe sind übrigens alle von Bryan Caplan aufgelisteten faktischen Fehler im Kapitel zu den "Rechtslibertären" stillschweigend (und ohne Danksagung an Caplan) beseitigt worden.

Januar 17, 2013

"Die Notenbank als planwirtschaftliches Organ"

Gelesen bei Carl Landauer, einem Staatssozialisten/Sozialdemokraten der alten Schule; auch als caveat für dessen heutigen GesinnungsgenossInnen:
"Stellt man der Zentralnotenbank die Aufgabe, die kommende Konjunkturentwicklung vorauszusehen und durch rechtzeitiges Bremsen oder Lockerlassen den Konjunkturwechsel abzuschwächen, dann stellt man keinen Grundsatz auf, aus dem eindeutige Folgerungen möglich wären. Ob die Leitung der Notenbank einen Eingriff in einem gegebenen Zeitpunkt für möglich und erwünscht hält, wird immer davon abhängen, wie sie die stets vieldeutigen Symptome der Wirtschaftslage auffaßt. Auch über die Wirkung der Mittel, die ihr zu Gebote stehen, sind stets viele Meinungen möglich. Je nach ihrer politischen Einstellung werden die Notenbankleiter geneigt sein, einen Eingriff in der gleichen Lage für nötig und segensreich oder für unnötig und unerwünscht zu halten. Die politische Regierung ist für ihre Meinungen und die Konsequenzen, die sie daraus zieht, dem Parlament verantwortlich. Wem aber soll die Leitung der Notenbank verantwortlich sein? Macht man sie vom Parlament oder der Regierung abhängig, dann wird sie selbst Objekt des Parteienkampfes. Die starke Waffe des Diskonts und die Mittel der zentralen Kreditpolitik überhaupt können dann dazu benutzt werden, um bestimmte, der einen oder der anderen politischen Richtung im Augenblick erwünschte Wirkungen zu erzielen. Jede Regierung wird natürlich geneigt sein, ihren Einfluß auf die Notenbank in dem Sinn zu nutzen, daß sie sich für ihre Regierungsperiode gutes Wirtschaftswetter verschafft, auch wenn damit die nächste Periode vorbelastet wird. Macht man die Zentralnotenbank einer anderen Instanz, etwa einen Verwaltungsrat von Wirtschaftssachverständigen, verantwortlich, so bevorzugt man notwendigerweise bestimmte Interessengruppen, da es unparteiische Sachverständige nicht gibt. Außerdem aber schafft man damit den unerträglichen Zustand, daß die Regierung sich auf die Zentralnotenbank, diese sich auf die Regierung hinausreden kann, und daß für die Wirtschaftspolitik überhaupt niemand mehr verantwortlich ist. Das gleiche tritt ein, und zwar in verschärftem Maß, wenn man die einmal gewählte Notenbankleitung für die Dauer ihrer Amtsperiode überhaupt von Verantwortlichkeit befreit. Dabei kann solange nur eine leichte Abschwächung der Konjunkturwellen erfolgen, als eine einzelne Zentralnotenbank diese Politik innerhalb der Grenzen ihres Landes durchzuführen sucht. Denn die Erhöhung des Diskonts drosselt nicht nur die inländische Kreditnachfrage, sie bewirkt zugleich ein größeres Kreditangebot vom Ausland und kann leicht dazu führen, daß sich die Notenbank aus dem Kreditverkehr selbst ausschaltet. Daher können stärkere Wirkungen nur durch ein internationales Zusammenwirken der Notenbanken erzielt werden. Für ein solches Zusammenwirken aber fehlen alle Voraussetzungen. Man kann nicht internationale Konjunkturpolitik betreiben, solange die allgemeine Wirtschaftspolitik nur für die einzelne nationale Wirtschaft betrieben wird. Vielleicht läßt sich einmal die längst angestrebte und nie erzielte 'internationale Solidarität der Notenbanken' soweit herstellen, daß diese ihre Politik nicht gegenseitig durchkreuzen. Auch das wird schwer genug sein, aber es wird noch keineswegs eine Grundlage für internationale Konjunkturpolitik bedeuten. Die Eingriffe der Notenbank in den Ablauf der Konjunktur können daher bestenfalls nur eine Vermeidung der allertiefsten Täler und der allerhöchsten Spitzen bedeuten."
Carl Landauer, Planwirtschaft und Verkehrswirtschaft, München und Leipzig, 1931, S.106-107.

Januar 22, 2012

Begrifflichkeiten

Yoram Barzel zum Mythos der "volkseigenen Betriebe":
"The claim that private property has been abolished in Communist states and that all property there belongs to the state seems to me to be an attempt to divert attention from who the true owners of the property are. It seems that these owners also own the rights to terminology."
(zitiert nach Peter J. Boettke, Calculation and coordination. Essays on socialism and transitional political economy, London, New York, 2001, S.71).

August 26, 2011

Das Feuilleton resigniert

Der zweite Teil von Portantes Pamphlet wider die "Diktatur des globalisierten Kapitalismus", veröffentlicht im gestrigen Le Jeudi, toppte den ersten Teil, in welchem zur Verstaatlichung der gesamten Finanzsphäre aufgerufen wurde, dann doch nicht. Eher endet Portante auf einer pessimistischen Note:
Aufgrund der Abdankung der "klassischen Politik" gegenüber den "Märkten" und der zunehmenden Bedeutungslosigkeit der Gewerkschaften, finde der "Klassenkampf" mittlerweile zwischen den indignados und der extremen Rechten statt (seltsamer Klassenbegriff, aber düstere Aussicht!). Von letzterer sei nichts zu erwarten, da sie einen "état liberticide" wolle, also (!) den Diktaten des Finanzkapitals unterworfen sei. Aller Rhetorik der neuen Rechten und alten Nazis vom Primat der Politik und dem Kampf zwischen raffendem und schaffendem Kapital zum Trotz, steht Portante also fest zur Dimitroff-Formel. Allerdings prophezeit Portante den Sieg der Rechten, seien die indignados doch zu disparat und  aufgrund der Erfahrungen des real existieren Sozialismus traumatisiert ("épouvanté encore par l'expérience du socialisme à la soviétique"); allgemein fehle ihr ein klar definiertes politisches Ziel - früher hätte man gesagt: eine Parteilinie - weshalb sie nur scheitern und verraten werden könne:
"Comme jadis, dans les pays de l'Est, au moment de la chute du Mur de Berlin, et dans le monde arabe aujourd'hui, l'indignation, faute d'objectif politique systémique ne peut être que récupérée. Et donc trahie. Alors que l'extrême droite, à petits pas, se lance à la conquête des urnes..."


Dezember 10, 2008

Kuba: Einstieg in die Grüne Gentechnik

Via Transgen.de:

(08.12.2008) Kuba will erstmals den Anbau von gentechnisch verändertem Mais zulassen. Durch eine stärkere Nutzung der Grünen Gentechnik will das Land sich aus der Abhängigkeit von Agrarimporten lösen. In Kürze soll auf einem etwa 50 Hektar großen Feld gentechnisch veränderter Mais angebaut werden. Wie Carlos Borroto, Direktor des staatlichen Instituts für Gentechnik und Biotechnologie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, soll dort Saatgut erzeugt werden, mit dem im nächsten Jahr eine Fläche von etwa 6000 Hektar mit gv-Mais bewirtschaftet werden kann. Es handele sich um einen gv-Mais, der ähnlich sei wie er in vielen Ländern bereits zugelassen ist. Außerdem beschäftigten sich kubanische Forschungsinstitute intensiv mit der Entwicklung gentechnisch veränderter Sojabohnen, Kartoffeln und Tomaten.

Durch mehr Agrarforschung möchte sich Kuba aus der Abhängigkeit von Agrarimporten befreien. Derzeit muss Kuba 60 Prozent seiner Lebensmittel aus dem Ausland einführen, vor allem Sojabohnen, Weizen und Mais. Zudem belasten steigenden Preise auf den internationalen Agrarmärkten das wirtschaftlich schwache Land. Trotz des Embargos sind die USA der wichtigster Lieferant, da Lebensmittel von den gegenüber Kuba verhängten Handelsbeschränkungen ausgenommen sind.

Der kubanische Präsident Raul Castro hat eine Steigerung der Agrarproduktion als "Frage der nationalen Sicherheit" ausgerufen. In diesem Jahr haben drei Hurrikane etwa 30 Prozent der kubanischen Ernte zerstört.