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Mai 10, 2012

Freunde Kubas, kauft bei IKEA!

"The flap is heating up over allegations that IKEA used Cuban political prisoners to make furniture.
A bipartisan group of ranking Hispanic members of Congress is calling on the company’s president to meet with them and 'discuss reports that the Swedish furniture maker reached an accord with the Castro dictatorship to use Cuban political prisoners in the latter part of the 80’s to construct some of its furniture'.
The German daily newspaper, Frankfurter Allgemeine Zeitung, of Frankfurt, first reported on the matter last week. It said a review of Cold War-era East German police files revealed that the Swedish company had made a deal with Cuba in September 1987 to make 35,000 dining tables, 10,000 children’s tables and 4,000 'Falkenberg' three-piece suites.
IKEA production facilities, the newspaper said, were ‘incorporated in the prison facilities of the Interior Ministry in Cuba."
 

Februar 18, 2010

Neues zur Lage in Venezuela

Die Studentenproteste von Anfang Januar, die zwei Todesopfer gefordert haben, mögen wieder etwas abgeeppt sein, berichtenswertes gibt es aber immer wieder aus dem "Sozialismus des 21. Jahrhunderts".

So berichtet die New York Times vom Aufstieg und Fall der Bolibourgeoisie im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise, die Venezuela von allen lateinamerikanischen Staaten am härtesten getroffen hat (via The Devil's Excrement).

Im Economist letzter Woche war über das wachsende institutionelle Zusammenwachsen von Kuba und Venezuela ("Venecuba") zu lesen; mehr hierzu auch beim Caracas Gringo: "The Cubans are spooked".

Bonus: NK Profeta - Sr. Presidente (venezuelanischer Hiphop)

Dezember 10, 2008

Kuba: Einstieg in die Grüne Gentechnik

Via Transgen.de:

(08.12.2008) Kuba will erstmals den Anbau von gentechnisch verändertem Mais zulassen. Durch eine stärkere Nutzung der Grünen Gentechnik will das Land sich aus der Abhängigkeit von Agrarimporten lösen. In Kürze soll auf einem etwa 50 Hektar großen Feld gentechnisch veränderter Mais angebaut werden. Wie Carlos Borroto, Direktor des staatlichen Instituts für Gentechnik und Biotechnologie gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, soll dort Saatgut erzeugt werden, mit dem im nächsten Jahr eine Fläche von etwa 6000 Hektar mit gv-Mais bewirtschaftet werden kann. Es handele sich um einen gv-Mais, der ähnlich sei wie er in vielen Ländern bereits zugelassen ist. Außerdem beschäftigten sich kubanische Forschungsinstitute intensiv mit der Entwicklung gentechnisch veränderter Sojabohnen, Kartoffeln und Tomaten.

Durch mehr Agrarforschung möchte sich Kuba aus der Abhängigkeit von Agrarimporten befreien. Derzeit muss Kuba 60 Prozent seiner Lebensmittel aus dem Ausland einführen, vor allem Sojabohnen, Weizen und Mais. Zudem belasten steigenden Preise auf den internationalen Agrarmärkten das wirtschaftlich schwache Land. Trotz des Embargos sind die USA der wichtigster Lieferant, da Lebensmittel von den gegenüber Kuba verhängten Handelsbeschränkungen ausgenommen sind.

Der kubanische Präsident Raul Castro hat eine Steigerung der Agrarproduktion als "Frage der nationalen Sicherheit" ausgerufen. In diesem Jahr haben drei Hurrikane etwa 30 Prozent der kubanischen Ernte zerstört.