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Oktober 20, 2012

Both kinds of music (Schluss)

Zum Abschluss der Country&Western-Reihe heute einfach eine Auswahl meiner Lieblingscountrytitel, in chronologischer Reihenfolge. Die meisten kamen schon einmal vor, andere hingegen hatte ich übergangen:


The Carter Family - No depression in Heaven (1936)


Hank Williams - There's a tear in my beer (1950-51?)


Brenda Lee - I'm sorry (1960)


Patsy Montana - Yodeling Ghost (1964)


George Harrison - Behind that locked door (1970)


Elvis Presley - Ghost riders in the sky (1970)


Gram Parsons & Emmylou Harris - In my hour of darkness (1974)


Johnny Cash, June Carter Cash, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins - I saw the light (1981)


Jello Biafra & Mojo Nixon - Love me I'm a liberal (1994)



Hank Williams III - The rebel within (2010)

August 14, 2010

Both kinds of music (13): Jodelnde Cowgirls

1935 hatte die 27jährige Ruby Rose Blevins, besser bekannt als Patsy Montana mit ihrer Band The Praire Ramblers einen überragenden Erfolg mit dem Western-Titel I want to be a Cowboy's sweetheart. Als erste weibliche Interpretin überhaupt verkaufte Patsy Montana mit dem Titel über eine Million Schallplatten.


Wem die Verbindung von Wildwest und Alpinem bei Patsy Montana etwas schräg vorkommt, sei gesagt dass Jodeln ein durchaus gängiger Bestandteil der Western-Musik der 1930er ist. Offenbar stellte man sich vor, dass die Cowboys und -girls ihre einsamen Abende am Lagerfeuer inmitten der weiten Prärie mit gemeinsamen Singen und Jodeln verbrachten.

Hier ein weiteres Beispiel aus den 1930ern: 
Die DeZurik Sisters mit dem Arizona Yodeler (1938):


Überhaupt ist Jodeln ein hier in Europa allgemein verkannter Bestandteil der US-amerikanischen Kultur. So ist zum Beispiel in den letzten Jahren Taylor Ware als Jodlerin einer der Stars einer TV-Talent-Show (mit David Hasselhoff statt Dieter Bohlen) gewesen (siehe auch Tiffany Jo Allen):