The Brian Jonestown Massacre - Psychedelic Sunday (1991?)
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April 07, 2013
September 29, 2012
Both kinds of music (123): Es wird herbstlich
Irgendwann in den späten 1990ern bildete sich an der Schnittstelle von Indie-Rock, Alternative Country und Spätsechziger-Folk-Revival (nunmehr "Psychedelic Folk" genannt) eine neue, vom Feuilleton geliebte, Folk-Szene heraus, die als "nu folk", "freak folk", "neofolk" (nicht zu verwechseln mit dem aus dem Postpunk entwachsenen britischen Neofolk der 1980er), "indie folk", "psych folk" oder auch "new weird americana" bezeichnet wurde. Die Grenzen zwischen diesen verschiedenen Genres sind fließend. Hier heute drei Beispiele, in denen der Country-Einfluss besonders deutlich hervorsticht.
Bright Eyes, das Bandprojekt um Conor Oberst, veröffentlichte 2005 neben dem elektronischen Digital ash in a digital urn auch ein traditionell gehaltenes Album mit dem Titel I'm wide awake, it's morning mit niemand geringerem als Emmylou Harris als Background-Sängerin. Zwischen den Versionen mit Harris und späteren Live-Versionen ohne sie liegen übrigens Welten, insbesondere bei Titeln wie We are nowhere and it's now:
Als ziemlich country-lastig empfand ich auch das zweite Album von Alela Diane, To be still. Hiervon der Song White as diamonds:
Einen eindeutigen Bezug auf Country und Bluegrass fand man insbesondere bei 16 Horsepower, die aber zugleich Bezug auf düstere Rockmusik à la Joy Division und Nick Cave nahmen, und oft religiöse Thematiken auf eine etwas "gothische" Manier behandelten. Hier der Outlaw Song vom letzten Studioalbum Folklore (2002):
Libellés :
country and western,
Emmylou Harris,
Folk,
indie
Juli 21, 2012
Both kinds of music (114): Onkel Tupelos Neffen
Nicht Tick, Trick und Track, sondern Wilco, Son Volt und The Bottle Rockets... gleich drei Bands gingen aus Uncle Tupelo hervor.
Bereits 1992 bildeten sich die Bottle Rockets um den zeitweiligen Tupelo-Gitarristen Brian Henneman und gehörten bald zu deren Hauptkonkurrenten im Alternative Country-Genre. Hier eine aufgespeedte Version von Radar Gun, der erfolgreichsten Single der Rockets vom zweiten Album The Brooklyn Side (1994):
Die eigentliche Nachfolge-Band von Uncle Tupelo ist Wilco um den Sänger Jeff Tweedy. Die Band, die insbesondere in der Independant-Szene aktiv ist, hat in gewisser Weise den Post-Byrds Country-Rock der 1970er in das neue Jahrtausend geführt. Sogar Tweedys Stagedress erinnert an Gram Parsons, wie hier beim Titel Monday vom zweiten Album Being there (1996):
Weniger erfolgreich war Gitarrist Jay Farrar mit seiner Band Son Volt, die bereits 1999 ihren Major-Vertrag mit Warner Brothers verlor. Farrar hat seitdem die Band nach Gutdünken aufgelöst und reformiert und 2006 das ganze Personal ausgetauscht. Nichtsdestotrotz sind Son Volt ebenfalls bis heute aktiv. Der folgende Titel Live Free (hier live in St. Louis) stammt vom Debut-Album Trace (1995):
Libellés :
country and western,
indie,
uncle tupelo
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