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Mai 06, 2013

Begriffsverwirrung

Gelesen bei der Freiheitsfabrik:
"Zum Schluss ließ sich Michael Wilk auch nicht lumpen, unter Beifall bekannt zu geben, nein, nein, nicht alles, was der Staat mache, würde er negativ bewerten, ganz im Gegenteil, soziale Errungenschaften wie die Rentenversicherung seien ihm lieb und teuer. (...) Ich fasse es nicht, das bürokratische Monster schlechthin, die Massenenteignung, das Produkt Bismarckscher Sozialpolitik und beileibe keine Errungenschaft der Arbeiterklasse – das als Ideal eines 'Anarchisten'? Was für Fehler unsere linken Vettern im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert auch hatten – solche Etatisten waren sie nicht, Michael Bakunin nicht, Emma Goldmann nicht, selbst Peter Kropotkin nicht, Pierre-Joseph Proudhon schon gar nicht. Bitte bitte, gebt uns doch den Begriff  'Anarchismus' zurück, ihr 'Umweltaktivisten' und anderen Staatsanbeter."
Den restlichen Text plus den betreffenden Vortrag von Stefan Blankertz findet man hier.

Mai 20, 2011

Unmissverständlich

Stefan Blankertz über selbsternannt-anarchistische Sozialstaatsverteidiger, "mit Verlaub, die fünfte Kolonne des morbiden Spätetatismus":

Februar 27, 2010

Links, zusammenhangslos

- A propos Slowenien: Laibach veröffentlichen anlässlich ihres dreißigsten Geburtstags ihr Debütalbum neu, später dieses Jahr auch den Volkswagner als Doppelalbum. Eine Hörprobe findet man hier, mehr Infos zum Projekt (inklusive Reminiszenzen an den KdF-Wagner) hier.

- Ein lesenswerter Aufsatz von Wendy McElroy über die libertären Credentials von Oscar Wilde.

- Darian Worden über libertäre Anfälligkeit für Dogmatismus und Personenkult (aber wieso hält er darauf, sich an der "Ideologie" festzuklammern?).